Elektrovelos bescheren Schweizer Velohandel Rekordumsätze

Dienstag, 04. Juni 2019

Das Wetter der letzten Saison hat die Verkäufe von E-Bikes regelrecht explodieren lassen: 2018 wurde im Schweizer Velohandel erstmals mehr Umsatz erzielt mit E-Bikes als mit motorlosen Velos.

Diese und weitere Kennzahlen auf Rekordniveau sowie Hintergründe zum Elektrovelo-Boom in der Schweiz veröffentlicht das Fachbüro dynaMot im aktuellen Marktbulletin Velohandel 2019.

Gemessen am Umsatz sind Elektrovelos unterdessen das wichtigste Standbein des Schweizer Velohandels: 2018 erzielten Fachhändler, Fachmärkte und Onlineshops mit E-Bikes einen Umsatz von 636,6 Mio. Franken. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Steigerung von knapp 40 %. Damit überholte das Elektrovelo wertmässig alle anderen Velokategorien. Mit ihnen erzielte der Handel 2018 einen Umsatz von 451 Mio. Franken.
Ermittelt hat diese Zahlen das Velomarkt-Fachbüro dyna-Mot auf Basis der Importzahlen der eidgenössischen Zollverwaltung und eigenen Marktbeobachtungen. Sie sind Teil der Studie „Marktbulletin Velohandel Schweiz 2019“, das soeben erschienen ist. Umsatztreiber E-Mountainbike Hauptverantwortlich für die satte Umsatzsteigerung sind E-Mountainbikes. Davon wurden im letzten Jahr rund 54‘000 Stück in den Schweizer Markt geliefert, was einem Plus von 52 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Es wurden aber nicht nur mehr, sondern auch teurere E-Mountainbikes verkauft: Technische Neuerungen wie Carbonrahmen und integrierte Batterien kamen bei den Schweizer Konsumenten sehr gut an und trieben den durchschnittlichen Verkaufspreis nach oben. Daneben profitierte aber auch das klassische Elektrovelo mit Alltagsausstattung vom durchgehend warmen und sonnigen Wetter der Velosaison 2018: Insgesamt weist das dynaMot Marktbulletin ein Handelsvolumen von über 153‘000 Elektrovelos aus. Dies entspricht einer Steigerung von 28 % gegenüber dem Vorjahr.

Velohandel erstmals grösser als Sporthandel
Dank der regen Nachfrage nach E-Bikes stieg das Marktvolumen des Velohandels 2018 auf 1,77 Mia. Franken. Damit erzielte der Schweizer Velohandel erstmals mehr Umsatz als der Sporthandel. Dieser kam 2018 gemäss Einschätzungen des Marktforschungsbüros GfK ohne den Veloverkauf auf einen Umsatz von 1,72 Mia. Franken. Hauptgewinner dieser Marktentwicklung ist der Fachhandel. Mehr als fünf von sechs E-Bikes wurden in traditionellen stationären Geschäften gekauft. Nach Einschätzungen von dynaMot hängt dies damit zusammen, dass Schweizer Konsumenten den Fachhändlern die
höchste Beratungs- und Servicekompetenz bei E-Bikes zutrauen. Detaillierte Zahlen und Analysen zum Schweizer Velomarkt können im „Marktbulletin Velohandel Schweiz 2019“ des Fachbüros dynaMot nachgelesen werden. 

Marktbulletin Velohandel Schweiz
Die vorgestellten Marktzahlen und weitere Fakten zum Schweizer Velohandel sind im «dynaMot Marktbulletin Velohandel 2019» zusammengefasst. Dieses bietet kompakt und leicht verständlich einen Überblick über den Markterfolg verschiedener Velokategorien und die aktuellen Entwicklungen der Schweizer Velobranche. Diese Marktstudie erscheint im Mai 2019 zum zweiten Mal und ist ein Update zum ausführlichen «dynaMot Marktreport Velohandel Schweiz», der 2017 erschien. Diese
Publikationen können direkt beim Herausgeber unter www.dynamot.ch/marktforschung bestellt werden. Eine kostenlose Inhaltsübersicht steht auf unter www.dynamot.ch/marktbulletin zum Download bereit.

dynaMot Kommunkation GmbH
Das Fachbüro dynaMot ist spezialisiert auf Marktforschung und Kommunikation für und über die Schweizer Velobranche. Gründer und Inhaber ist Urs Rosenbaum, der sich seit 1998 beruflich mit Velos auseinandersetzt. Ab 2003 beobachtete er den wirtschaftlichen Erfolg der Schweizer Velobranche als Fachjournalist und während mehreren Jahren als Herausgeber des Branchenmagazins Cyclinfo. Seit 2016 fokussiert er sich mit der dynaMot Kommunikation GmbH auf seine heutigen Dienstleistungen.